
Metamorphische Methode
Autor: Heilerteam-Sternschnuppe
www.heilerteam-sternschnuppe.de
...Heilung durch sanfte Berührung...
Diese Form der Massage ist eine Weiterentwicklung der Fußreflexzonenmassage, gleicht im Gegensatz dazu aber eher einem sanften Streicheln oder Berühren der Füße, der Hände und des Kopfes.
Es ist ein 'Werkzeug' und keine Therapie für Menschen jeden Alters (ganz besonders jedoch für Kinder, werdende Mütter und ältere Menschen).
Sie ermöglicht die persönliche Wandlung von eingefahrenen Verhaltens-, Denk- und Gefühlsmustern auf sanfte Art und Weise und ist in ihrer Form einmalig.
Die Metamorphische Methode hat ihren Ursprung in der Arbeit von Robert St. John, einem britischen Naturheilkundler und Reflexologen.
In den 60ger Jahren entdeckte er, dass er bedeutsame Veränderungen bewirken konnte, indem er an den Füßen bestimmte Punkte, die von den Reflexologen Wirbelsäulenreflexe genannt wurden, ganz leicht berührte. Später erkannte er, dass jeder sein eigenes Selbstheilungsvermögen besitzt und dass er dieser Kraft während seiner Arbeit mit den Patienten nur erlauben musste, vollständig aktiv zu werden, um seine Patienten zu befähigen, erfolgreich zu ihren eigenen Heilern zu werden.
Da daraufhin in seinen Patienten anhaltende und weitreichende Veränderungen auf verschiedenen Ebenen auftraten - Veränderungen, die ausschließlich vom Patienten selbst ausgingen - entwickelte er eine Arbeit, die ganz passend Metamorphose genannt wurde.
Diese besondere Arbeit unterschied sich in den Ergebnissen von den vorübergehenden, begrenzten Veränderungen, die er mit seinen früheren therapeutischen Ansätzen erreicht hatte.
Gaston Saint-Pierre, der während der 70ger Jahre lange bei Robert St. John studiert hatte, entwickelte die Arbeit weiter und gab ihr ihren heutigen Namen: Metamorphische Methode.
Um diese Arbeit weltweit zu verbreiten, gründete er 1979 die 'Metamorphic Association', die 1984 als gemeinnützig anerkannt wurde.
Mit dieser Arbeit wird an einer sog. 'Zeitlinie' gearbeitet, die eine Zeitspanne zwischen Vorgeburt und der eigentlichen Geburt umfasst. Sie ist vergleichbar mit einem Stein, der ins Wasser geworfen wird: Durch die sanfte Berührung wird etwas im Menschen angestoßen, das seine Kreise zieht. Diese Kreise wirken auf unser Tun, Handeln und Denken.
In jeder Zelle unseres Körpers sind Wissen und alte Erinnerungen gesammelt. Erlebnisse der werdenden Mutter z. B. werden vom Embryo als seine eigenen Gefühle erlebt und abgespeichert. So entstehen bestimmte Lebensmuster, die sich nach seiner Geburt und im Laufe seines Lebens verfestigen können und durch Erziehung nachhaltig geprägt werden.
Die Metamorphische Methode kann hier in der Form Veränderungen bewirken, dass Energieblockaden gelockert und gelöst werden und 'alte Muster' verändert werden:
Füße
Man kommt in Bewegung, Blockierungen werden gelöst
Hände
Die eigenen Probleme in die Hand nehmen, etwas in Gang setzen, Ideen und Vorstellungen umsetzen
Kopf
Wandel des Denkens hin zum Aufbauenden, Lebensbejahenden, eigene Ideen entdecken, offen sein für alles Neue
innerem Wachstum und Heilwerden
Selbstfindung und Stärkung des Selbstbewusstseins
Auflösung von Traumas und Schockerlebnissen/Trauerbewältigung
Bearbeitung von Ängsten, Zwängen, Depressionen (möglichst in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt bzw. Heilpraktiker)
Klärung von Beziehungskonflikten in Alltag, Familie und Beruf
Entfaltung des eigenen vollen Potentials
Bearbeitung und Überwindung von Lebenskrisen
Stressabbau
Erkennen/Bearbeiten von Krankheitshintergründen bei seelischen und körperlichen Problemen
Konflikte im Kindesalter: Ängste, Bettnässen, Schlafstörungen, etc.
Schulstress / Prüfungsangst
Konflikte in der Familie / Partnerschaft / am Arbeitsplatz
Orientierungshilfe in Entscheidungsphasen
Da diese Arbeit sehr viel bewegen kann, ist eine Anwedung an allen drei Bereichen (Füße, Hände, Kopf) nur einmal in der Woche zu empfehlen (Dauer ca. eine Stunde). Es ist vergleichbar mit der Renovierung unserer Wohnung oder unseres Hauses (= unser Körper samt Innenleben). Niemand wird sein Zuhause täglich renovieren oder Möbel umstellen. Manchmal ist 'weniger mehr' und Veränderungen in jeder von uns müssen erst einmal bewusst gemacht und verarbeitet werden.
Die Hände und der Kopf können öfters so berührt werden
- je nach Gefühl und Verlangen -
(Dauer insgesamt ca. eine halbe Stunde).
Prinzipiell nichts, außer dass der Behandler sanft und vorsichtig mit dem Klienten umgeht, ohne zu bewerten und zu diagnostizieren. Der Klient sollte offen für Veränderungen in sich und seinem Leben sein. Die Metamorphische Methode ist leicht zu erlernen, wenn man auf seine Intuition und seine Wahrnehmungen achtet.
Die Metamorphische Methode entspannt sehr stark, so dass der Klient oftmals einschläft und von der Massage an sich 'nichts' bewusst mitbekommt.
Negative Auswirkungen hat diese Methode nicht, im Gegenteil. Werden Schwangere behandelt, so wird gleichzeitig das Ungeborene mit behandelt und in den meisten Fällen verläuft sowohl die Schwangerschaft als auch die Geburt viel sanfter und problemloser.
Kinder nehmen diese Massage sehr intensiv auf und reagieren sehr schnell auf energetische Veränderungen. Deswegen ist die Behandlungsdauer zu verkürzen.
Der Behandler sollte meines Erachtens nach für Fragen des Klienten offen sein, vor allem, wenn sich durch das Empfangen dieser Arbeit Veränderungen in seinem Leben ergeben (unangenehme Erinnerungen an alte Kindheitserlebnisse können wachgerufen werden und damit auch Gefühle, die vielleicht verdrängt waren). Hier sollte der Klient auf liebevolle Weise begleitet werden.
Mehr Informationen zu dieser Methode und zu Seminaren gibt es u. a. auf meiner Homepage und in folgenden Büchern und Internetseiten:
Gaston Saint-Pierre und Barbara D'Arcy Thompson
Die Kernprinzipien der Metamorphischen Methode
ISBN 3-89060-430-7
Gaston Saint-Pierre und Debbie Boater
Die Metamorphische Methode - Grundlagen und Anwendung
ISBN 3-88419-018-0
www.die-metamorphische-methode.de
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