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Homöopathie

Autor: Carmen Winkelmann
www.homöopathie-landshut.de

Zur Entstehungsgeschichte:

Vor über 200 Jahren entdeckte der Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann das man Gleiches mit Gleichem heilen kann.

Er versuchte dies zunächst an sich selbst, indem er Chinarinde zu sich nahm und feststellte, das diese die gleichen Beschwerden auslöste wie Malaria. Nach einiger Zeit fand er heraus, dass die Symptome die die Chinarinde hervorruft wesentlich geringer sind wenn er die Chinarinde verdünnte und zusätzlich noch verschüttelte. Das faszinierende war jedoch, das die Wirkung umso stärker war je mehr er die Ursubstanz verdünnte und verschüttelte.

So ist es heute noch in der Homöopathie je verdünnter eine Ursubstanz ist je stärker, tiefer und länger wirkt sie im menschlichen Organismus. Durch diese Verdünnung des Wirkstoffes werden gleichzeitig Nebenwirkungen reduziert.

Die Homöopathie ist eine Medizin die bis heute nicht an Tieren sondern an gesunden Menschen getestet wird.

Samuel Hahnemann konnte über Jahre hinweg beweisen, dass das was einen gesunden Menschen krank macht, einen kranken Menschen heilen kann.
Ein Beispiel:


Schwefel in unverdünnter Form ruft bei einem gesunden Menschen einen pustulösen Hautausschlag hervor. Schwefel in verdünnter und verschüttelter (= potenzierter) Form kann bei einem Kranken mit einem pustolösen Hautausschlag eben diesen heilen.

Bis heute Versuchen Schulmediziner, Chemiker, Physiker usw. zu erklären warum diese Art der Therapie hilft. Die Arzneimittel sind so hoch verdünnt und verschüttelt das kein einziges Mollekühl der Ursubstanz mehr in dem Mittel vorhanden ist und trotzdem wirkt es. Warum das so ist, ist bis heute noch nicht wissenschaftlich erklärbar und aus diesem Grunde wir die Therapieform von vielen Menschen noch als unwirksame Placebo-Behandlung verteufelt.

Da die homöopathische Therapie aber sowohl bei Säuglingen als auch an Tieren wirkt, kann es nicht nur ein Placebo-Effekt sein. Denn ein Tier oder ein Baby kann nicht aufgrund einer Vorstellung oder Einbildung gesund werden.

Es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde die wir noch nicht verstehen können oder die wir noch nicht wissenschaftlich erklären können und doch sind sie da.


Meine Devise ist: Wer heilt hat recht.

Die Wirkungsweisen

Die homöopathische Behandlung stimuliert die Selbstheilungskräfte. Sie arbeitet zentrifugal; Das heißt Heilung sollte angestrebt werden von Innen nach Außen.

Bei einem guten Behandlungsverlauf besseren sich zuerst die Gemütssymptome bzw. die innen liegenden Beschwerden und zuletzt die äußerlich auf der Haut liegenden Probleme. Es wirkt also entgegen gesetzt der Schulmedizin, die einen Hautausschlag immer mit Salben und Lotionen von Außen nach Innen verlagert.


Deshalb sieht man z.B. bei Neurodermitis die über die Schulmedizin unterdrückend behandelt wurde so oft eine Besserung der Hautsymptome auf der jedoch kurze Zeit später eine Verschlechterung z.B. der Lungenfunktion folgt. Die Krankheit verschiebt sich von der äußeren Schicht der Haut auf innere Schichten wie z.B. der Lunge.

So kann keine Heilung erzielt werden sondern nur eine kurzfristige Besserung bzw. eine Verschiebung von A nach B bzw. in diesem Beispiel von Außen nach Innen.

Die Homöopathie eignet sich auch zur Behandlung von Geistes- und Gemütserkrankungen da bei der Fallaufnahme eine große Wertigkeit auf die Gemütslage des Patienten gelegt wird ebenso auf bestimmte Gewohnheiten des täglichen Lebens bzw. auf Verlangen und Abneigung bestimmter Speisen.


Welches Mittel bei welchem Krankheitsbild?

Nun stellt sich die Frage welches Mittel wirkt bei welchen Krankheiten. Die an gesunden Menschen geprüften homöopathischen Arzneimittel rufen ja am Gesunden bestimmt Beschwerden hervor (siehe Beispiel oben). Kommt nun ein kranker Mensch mit bestimmten Beschwerden in die Praxis eines Homöopathen so wird dieser Therapeut nach einem 1- 2 ständigen gründlichen Erstgespräch feststellen welche Symptome der Kranke hat und danach ein Mittel suchen, welches möglichst viele dieser Symptome abdeckt.

Homöopathische Mittel werden aus Pflanzen, Mineralien und auch aus tierischen Produkten gewonnen. Auch Gifte wie z.B. Arsen usw. können homöopathisch aufbereitet für den Patienten sehr heilend wirken.


Welche Krankheiten lassen sich behandeln?

Eigentlich alle Krankheiten außer Erkrankungen die einer sofortigen Operation bedürfen. Es gibt inzwischen Kliniken die sich darauf spezialisiert haben sogar schwerste Erkrankungen wie Krebs rein homöopathisch zu behandeln.
Bei solch schweren Erkrankungen sollte man dann aber auch Therapeuten aufsuchen die mit dieser Art der Behandlung sehr viel Erfahrung haben. Wie eben diese spezialisierten Kliniken.

Sehr häufig wird die Homöopathie als Begleittherapie genutzt auch bei Krebspatientin um die Folgen der Chemotherapie bzw. der Bestrahlungstherapie besser zu durchstehen. Hier gibt es viele Möglichkeiten um dem Patient einiges Leid zu ersparen.

Chronische Erkrankungen wie Neurodermitits, Rheuma, Gicht, Diabetes, Autoimmunerkrankungen und Allergien lassen sich sehr gut homöopathisch behandeln. Ebenso zeigt die Homöopathie gute Erfolge bei der Behandlung von ADS und ADHS.

Es lohnt sich bei jeder Erkrankung bei einem Homöopathen (Heilpraktiker oder Arzt) einmal nach zufragen ob die Behandlung bei der vorliegenden Krankheit mit der Homöopathie sinnvoll ist.

Ein Therapeut sollte immer eine Ausbildung in klassischer Homöopathie nachweisen können. Es ist leider heutzutage oft der Fall das Ärzte aber auch Heilpraktiker die homöopathische Behandlung anbieten aber die Ausbildung nur an einem Wochenendseminar gemacht haben. Hier kann man nicht erwarten, dass eine vernünftige Therapie im Sinne Hahnemanns erfolgen wird.


Die Behandlung

Die Behandlung mit homöopathischen Substanzen tut niemandem Weh. Sie kann daher sehr gut auch bei Kindern und Tieren verabreicht werden. Sie kann bei allen Krankheiten angewandt werden, außer bei Krankheiten die einer sofortigen Operation bedürfen wie z.B. Knochenbrüchen, Darmverschlüssen, Herzinfarkten usw.. Sie kann sowohl bei akuten Krankheiten als auch bei chronischen Krankheiten angewandt werden.

Die homöopathische Behandlung ist eine sehr kostengünstige Behandlung. Das Erstgespräch und die anschließende Fallanalyse kostet je nach Praxis zwischen 100- und 300 Euro. Die Medikamente sind sehr günstig ca. 6,00 Euro bis höchstens 25,00 Euro. Der Patient braucht nicht ständig zu seinem Therapeuten, da die Folgegespräche auch häufig telefonisch durchgeführt werden können. In der Regel sollte der Therapeut den Patienten aber in 4 wöchigen Abständen in seine Praxis einladen, wobei jedoch keine hohen Kosten für den Patienten mehr anfallen. Da die Folgeanamnesen für den Therapeuten nicht mehr so zeitaufwendig sind liegen hier die Kosten zwischen 10,00 Euro und 30,00 Euro pro halbe Stunde.


Anwendung und Dosierung

In der Regel werden homöopathische Mittel in Globuliform eingenommen.
Hierbei wird der verdünnte und verschüttelte Wirkstoff auf Milchzuckerkügelchen (=Globuli) aufgesprüht. Diese Globuli schmecken leicht süss und werden von Kindern sehr gerne eingenommen. Es gibt Therapeuten, die homöopathische Medikamente lieber in Spritzenform verabreichen dies kommt jedoch eher selten vor.


Behandlungsdauer

Die Behandlungsdauer richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung. Chronische Beschwerden bzw. Krankheiten bedürfen auch einer länger andauernden Therapie. Akute Erkrankungen beispielsweise eine Mittelohrentzündung werden natürlich auch wesentlich schneller geheilt.

Die Behandlungsdauer ist also nicht vorhersehbar und hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Da jeder Mensch ein Individuum ist lässt sich zu Beginn einer homöopathischen Behandlung nicht sagen wie lange diese Dauern wird. Das ist in der Homöopathie nicht anders als bei jeder anderen Behandlungsmethode. Auch ein Akupunkteur wird vorher nicht wissen, welche Sitzung die letzte und heilende sein wird.


Sonderformen in der Homöopathie:

Eine Sonderform stellt die Nosodentherapie dar. Hierbei werden Bakterienstämme wie oben beschrieben so stark verschüttelt und verdünnt das sie als Heilmittel eingesetzt werden. So z.B. Streptococcocinum (=Streptokokken) oder die Borreliosenosode (Borellien).

Eine weitere Sonderform ist die Tautopathie:
Hierbei wird eine Substanz soweit verschüttelt und verdünnt das sie wie oben beschrieben als reine Informationstherapie wirkt.
Beispiel:
Beschwerden die aufgrund einer langen Penicillineinnahme auftraten werden mit dem Mittel Penicillinum behandelt.


Nebenwirkungen und Risiken

Es gibt wenig bis keine Nebenwirkungen wenn man von einem ausgebildeten Therapeuten behandelt wird. Das heißt wenn die Mittelwahl richtig ist und die Dosierung stimmt.

Da wir nur mit einer Information behandeln kann diese nur wirken wenn Sie auf einen empfangsbereiten Boden trifft. (Vergleich eines Radioempfangs: Ich muss an meinem Radio die gleiche Frequenz einstellen wie der Absender um einen guten Empfang zu haben).


Wenn Laien aber mit Halbwissen sich homöopathische Medikamente zuführen und das auch noch in zu hohen Potenzen wie C30, C200, C1000 und höher dann kann es zu massiven Erstverschlimmerungen kommen oder dazu das der Patient die Symptome, die das Mittel am Gesunden hervorrufen würde für einige Tage bekommt.

Als Laie sollte man sich auf D-Potenzen wie D4, D6 und D12 beschränken. Dann kann eigentlich nichts schlimmes passieren sofern man die Mittel nicht zu oft wiederholt. Im Zweifel immer Rat bei einem Arzt für Homöopathie oder bei einem Heilpraktiker für Homöopathie einholen.


Ein gut ausgebildeter Therapeut tastet sich langsam an eine vernünftige Dosierung das heißt das er niemals eine Hochpotenz verschreibt, wenn er nicht eine absolute Ähnlichkeit zu den Beschwerden des Patienten sieht.


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