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Hildegard-Heilkunde

Autor: Praxis für Hildegard Heilkunde
www.danieladumann.de

Heilung an Körper, Geist und Seele
Die Heilkunde der Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen ist vielen als eine der bedeutendsten Frauengestalten der deutschen Geschichte mit Beiträgen zu Theologie, Musik und Malerei bekannt. 1098 geboren, erhält sie mit 42 Jahren von einer inneren, göttlichen Stimme den Befehl, das niederzuschreiben und öffentlich zu machen was ihr kundgetan wird.

Sie schreibt über die Elemente, über Mineralien, über Pflanzen und Tiere und über "Die Ursachen und die Behandlung der Krankheiten". Ein Buch, das auch heute noch die Grundlage der Hildegard-Heilkunde darstellt.

Über Jahrhunderte verschollen wurden die Originaltexte erst im 20. Jahrhundert wieder gefunden. Die Rezepturen sind inzwischen auch bei schweren und chronischen Erkrankungen erprobt.


Der Mensch als ganzes

Wie Ayurveda und Traditionelle Chinesische Medizin ist die Hildegard-Heilkunde eine "den ganzen Menschen" betrachtende und umfassende Heilkunde, die neben dem Körper auch Geist und Seele im Blick hat.

Dabei ist die Hildegard-Heilkunde in unserem Kulturkreis beheimatet und bringt unsere abendländisch, christliche Tradition zum Klingen.


Die vier Elemente

Die Hildegard-Heilkunde besteht wie der Kosmos aus vier Elementen und beinhaltet die Ernährungstherapie, die Kräuterheilkunde, die Edelsteinheilkunde und die klassischen Ausleitungsverfahren Aderlass und Schröpfen.

Verbindend ist allen Bereichen eine spezielle Form von Psychotherapie bzw. Lebensberatung, die sich mit den Tugenden und Lastern in uns beschäftigt und damit den Bezug zum Seelischen wieder herstellt, den wir in unserer heutigen Zeit und durch das mechanistische Weltbild oft verloren haben.


Die typischen Ursachen für Beschwerden

80% aller Erkrankungen in unseren Breiten sind heute ernährungsbedingt und haben einen falsch verstandenen Lebensstil zur Ursache. Zu viel, zu fett, zu viel durcheinander sind in der täglichen Ernährung ganz häufig anzutreffen.

Die Ernährung nach Hildegard von Bingen ist in erster Linie ausgerichtet auf Getreide, Obst und Gemüse. Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte, auf deren Konto die so genannten Zivilisationserkrankungen weitgehend zurückzuführen sind, sind eher eine Ausnahme und werden vor allem zu bestimmten Heilzwecken eingesetzt. Da viel Vollwertiges eingesetzt wird, kommt auch Zucker eher am Rande vor.


Einige unbekannte Heilkräuter

Demgegenüber spielen interessante, eher unbekannte Gewürzen eine wesentliche Rolle.
Bertram z.B., die römische Kamille, hilft dem Körper alles für ihn Notwendige aus der Nahrung zu ziehen und reinigt den Darm.
Galgant , eine dem Ingwer verwandte Wurzel, hilft bei Herzschmerzen, Engegefühl der Brust und hat in der Küche verwendet vitalisierende und belebende Wirkung.
Quendel , der Feldthymian, reinigt die Haut und soll bei Neurodermitis, Schuppenflechte und allen anderen Hauterkrankungen möglichst häufig verwandt werden.

Die Wirkung von Nahrungsmitteln

Hildegard von Bingen hat die Lebensmittel nach ihrer Subtilität eingeordnet, d.h. nach dem Heilwert, den sie für die menschliche Ernährung haben. Es werden weder Mengen noch Kalorien gezählt.

Neben den 100% heilwirkenden Lebensmitteln wie Dinkel, Fenchel u.a. gibt es auch "Küchengifte" wie Lauch und Pflaume, von deren Verzehr sie wegen der "Schwarzgalle" fördernden Wirkung abrät. Rheuma- oder Gichtkranke können die positive Wirkung einer Weglassdiät beim Lauch ohne großes Risiko überprüfen und werden weniger Beschwerden bei sich feststellen.


"Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein".

Mit der Hildegard Ernährung ist es möglich diesen Leitsatz umzusetzen. Diese Ernährung wirkt sowohl leistungssteigernd und gesundheitsstabilisierend, als auch vorbeugend und nicht zuletzt heilend.

Hildegard-Heilkunde zur Vorbeugung

Eine Fülle von Heilmitteln in der Hildegard-Heilkunde sind aus dem Bereich der Kräuterheilkunde. Viele davon kann auch der Laie mit etwas Geschick im Kräutersammeln selbst herstellen. So zum Beispiel den Wermuttrank.
Hildegard nennt ihn den "Meister gegen alle Erschöpfungen". Aus Wermutsaft, Wein und Honig im Frühjahr gekocht hilft er nicht nur die grippebedingte Erschöpfung schnell zu überwinden, er dient auch als Prophylaxe gegen Arteriosklerose und als Kur über die Sommermonate angewandt gegen die häufig anzutreffende Erkältungsneigung, gegen Bronchitis und grippalen Infekt.


Heilmittel der Hildegard-Heilkunde

35 Herzmittel, über 100 Rheumamittel, über 300 Hautmittel und über 100 Magen-Darm-Mittel kennt die Hildegard-Heilkunde. Hildegard unterscheidet in ihren Texten zwischen Mitteln, die heilen und solchen, die das Leiden nur lindern können.

Sehr subtil und fein wirken die Heilsteine der Hildegard von Bingen. Bei Hildegard kommen eher seltene Edelsteine bzw. Halbedelsteine vor. Klassiker wie Rosenquarz, Türkis oder Granat wird man bei Hildegard vergeblich suchen.

Neben ganz klar körperlichen Zuordnungen, wie z.B. die Verwendung des Jaspis bei Ischiasbeschwerden, kommen gerade bei der Edelsteinheilkunde einige Indikationen vor, die mehr im psychischen und geistigen Bereich, im Bereich der "Luftgeister" liegen. So soll z.B. der Chrysopras nicht nur bei Rheuma sondern auch bei Besessenheit helfen. Der Amethyst z.B. findet Verwendung bei Erkrankungen der Haut, aber auch bei Traurigkeit.

Nach Hildegard kann man den Amethyst auch als Schutzstein gegen Schlangen und Nattern anwenden. Und zwar sowohl im realen als auch im übertragenen Sinn als Schutz gegen wenig wohlmeinende Mitmenschen.


Rückbesinnung zur ganzheiltichen Heilung

Nach Hildegard ist der Mensch von Natur aus gesund. Krank wird er erst dann, wenn er aus dem Einklang mit Gott und der Natur fällt. Nicht nur der Körper braucht Unterstützung, um wieder gesund zu werden, auch Geist und Seele wollen unterstützt werden.

Ein Weg zur Rückbesinnung auf das Wesentliche können Entgiftung und Reinigung durch Aderlass und Heilfasten sein. Ein anderer die Beschäftigung mit wenig geliebten Eigenschaften oder ganz offensichtlichen Untugenden.

In der Hildegard Therapie wird die Rückbesinnung durch Meditationen, Affirmationen und durch die Arbeit mit speziellen Symbolen unterstützt. Mit Elementen aus allen vier Bereichen wird für den Einzelnen ein individuelles, für das Beschwerdebild passendes Therapiekonzept erarbeitet.


Die 6 Lebensregeln der Hildegard-Heilkunde

Der wesentliche Ansatzpunkt der Hildegard-Heilkunde ist die Ernährungsumstellung auf die von Hildegard von Bingen in ihrer 'Physica' der Naturheilkunde dargestellten Lebensmittel.

In ihren Werken hat sie 6 Lebensregeln hinterlassen, an die sich der Hildegardfreund bzw. die Hildegarfreundin soweit es möglich ist hält bzw. darauf zu entwickelt.


1. Lebensregel:
Eure Lebensmittel sollen Eure Heilmittel sein?
Beim Essen auf die Subtilität der Lebensmittel achten.


2. Lebensregel:
Lebensenergie aus den 4 Elementen schöpfen und so die Heilkraft der Natur nutzen.

3. Lebensregel:
Bewegung und Ruhe bzw. Arbeit und Gebet in ein Gleichgewicht bringen.

4. Lebensregel:
Jeden Tag für genügend Schlaf sorgen

5. Lebensregel:
Den Körper von Zeit zu Zeit von krankmachenden Stoffen reinigen durch Aderlass, Schröpfen und Fasten.

6. Lebensregel:
Seelische Abwehrkräfte schöpfen aus der Beschäftigung mit den Tugenden und den Lastern in uns.

An diesen Lebensregeln sieht man bereits, daß die Hildegard Heilkunde über eine reine Ernährungsumstellung gefasst ist und neben dem Körper auch den Geist und die Seele mit einbeziehen will.

Behandlung mit der Hildegard-Heilkunde

Im Rahmen einer Behandlung beginnt man wie bei anderen naturheilkundlichen Richtungen auch mit einer umfassenden Anamnese über Gespräch und Untersuchung. Schulmedizinische Diagnosen und Befunde können hier eine Rolle spielen.

In der Anamnese wird aber auch nach der eventuell verursachenden lebensgeschichtlichen Situation für das aktuelle Leiden gefragt und dieses in die Überlegungen mit einbezogen. Meistens rät man dann zu einem Aderlass, weil der Aderlass DAS Umstimmungsmittel bei chronischen Erkrankungen ist.

Verbunden mit dem Aderlass sind die Prognose aus dem Aderlassblut, - und in meiner Praxis eine eingehende Urinuntersuchung, auf Grund derer man eine Therapieempfehlung aussprechen kann - die Ernährung, Lebensstil und die Kräuter- und Edelsteinheilkunde mit einbezieht.

Daneben werden je nach Fall manuelle Therapien wie die Breussmassage oder das Schröpfen empfohlen.

Immer spielt auch das spirituelle eine Rolle, denn der beste Heiler ist immer noch Gott. Und an ihn sollte man sich in jeder Not wenden.


Zitat eines Arztes zur Hildegard-Heilkunde:

Echte Heilung kann man nicht durch äußere Tätigkeit allein erzielen - sie erfordert ein neues Bewusstsein und inneres Mitdenken.

Die eigentliche Heilkraft ist eine Sache der inneren Einstellung und des Glaubens und kann nicht mechanisch erreicht oder mit dem Verstand allein vollzogen werden.

Sie erfordert die Öffnung zur geistigen Kraft, die sowohl in uns selbst als auch in der gesamten Schöpfung vorhanden ist.


Zitat von Dr. David Frawley - Santa Fe


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