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Burnout-Beratung

Autor: Johanna Schüler

Burnout - eine Volkskrankheit

Burnout, das seelische und körperliche "Ausgebrannt-Sein", verbreitet sich - zunehmend vor den Augen der Öffentlichkeit - mit einer rasanten Geschwindigkeit in unserer Gesellschaft und wird in den Medien bereits als neue Volkskrankheit bezeichnet.

Was geschieht da? Sind die Menschen heute empfindsamer geworden und weniger belastbar als früher? Ist die Arbeitswelt belastender geworden und damit gesundheitsgefährdend? Gibt es so viele Erkrankungen unter diesem Namen, nur weil wir heute einen Begriff dafür haben, den es früher nicht gab? Oder sind die Ärzte einfach sensibilisierter für diese Problematik?


Wer ist von einem Burnout betroffen

In der Fachwelt wird darüber diskutiert, dass es sich um ein Wechselspiel zwischen der Persönlichkeit eines betroffenen Menschen und den ihn umgebenden beruflichen und privaten Rahmenbedingungen handelt. Während es früher auffallend häufig Lehrer und Beschäftigte in sozialpflegerischen Berufen betraf, findet man heutzutage unter den Burnout-Erkrankten Menschen aller Altersklassen aus allen Berufssparten: Es kann den Politiker treffen, den Sportler, den Manager, den Verwaltungsangestellten oder den Popstar - es gibt keinen Beruf mehr, in dem Menschen vor einem Burnout geschützt sind.

Aber auch die Persönlichkeitsstruktur scheint eine gravierende Rolle zu spielen: So trifft es häufiger sensible und feinfühlige Menschen, Menschen die eine hohe Erwartungshaltung an sich selbst und ihre Arbeit haben und solche, die mit einem hohen Engagement an die Arbeit herangehen.


Burnout - Folgen und Definition

Trotz dieser Entwicklung entzieht sich eine Erkrankung letztendlich noch immer einer abgesicherten ärztlichen Diagnose, da die Kombination von physischen und psychischen Symptomen sich immer individuell präsentiert und es - anders als bei hinreichend erforschten Krankheiten - keine allgemein gültigen, vergleichbaren Erscheinungsbilder gibt.

Das macht es sowohl für Mediziner als auch für Betroffene schwer: Die Ärzte wissen nicht, wo sie für eine Heilung ansetzen sollen und die Erkrankten tappen im Dunkeln, wenn sie nach verbindlichen Erklärungen und Lösungen fragen.

Fest steht lediglich, dass eine Burnout-Erkrankung die Betroffenen einem immensen Leidensdruck aussetzt und dass die Symptome unbeantwortet, bzw. unbehandelt, in chronische körperliche Erkrankungen führen können.

Quälend wirken sich zum Beispiel körperliche Probleme wie anhaltende Schlaflosigkeit, Übelkeit, Herzrasen und -stolpern, Magen-Darm-Probleme und Verdauungsstörungen, Atemnot oder ein allgemeines Schwächegefühl auf das Wohlbefinden aus. Flankierend sind es Ängste, depressive Verstimmungen, mangelnde Konzentration oder Gedankenflucht, Libidoverlust oder gar Suizidgedanken, die die Lebensqualität eines Betroffenen verheerend beeinflussen können.


Wer an einem Burnout erkrankt ist, benötigt Hilfe, um diesem quälenden Zustand zu entkommen.

Burnout - Beratungshilfe

Neben der unverzichtbaren Diagnosenstellung und Behandlung durch einen Arzt / eine Ärztin und der therapeutischen Begleitung durch einen Psychologen / eine Psychologin gibt es auch noch die Möglichkeit, eine Burnout-Beratung in Anspruch zu nehmen, die dazu verhelfen kann, einerseits die persönlichen Auslöser zu identifizieren und andererseits individuelle Lösungswege zu finden, die den Umgang mit der Erkrankung erleichtern und einen Beitrag zur Genesung leisten können.

Im Mittelpunkt einer solchen Zusammenarbeit, steht das reflektierende Gespräch, in dem einerseits die individuellen Ursachen für die Erkrankung aufgedeckt werden, andererseits zugleich Methoden erlernt werden, die geeignet sind, sich stresslindernd auf die Situation auszuwirken:
Zum Beispiel spezielle Atem- und Entspannungstechniken, Phantasiereisen oder ein konstruktives Zeitmanagement.

Da die Ursachen für die Entwicklung eines Burnout-Syndroms immer auch unmittelbar mit der innerpsychischen Verfassung eines Betroffenen zusammenhängen, unterstützt die Burnout-Beraterin (bzw. der Burnout-Berater) den Betroffenen, die eigene "verschüttete" Kreativität und Gelassenheit wiederzufinden, um diese der jeweils individuellen Symptomatik ausgleichend gegenüberzustellen. Außerdem werden die gewohnten Verhaltens- und Denkmuster reflektiert, so dass es zu einer änderung von inneren Haltungen kommt, wodurch wiederum der von den Stressoren ausgeübte Druck gelindert werden kann.


Burnout - Ursprung und Sinnfrage

In diesem Zusammenhang wird die - in meinen Augen unverzichtbare - Frage erörtert, ob die Erkrankung der existenziellen Sinnfrage zuzuordnen ist und möglicherweise darauf verweist, dass es noch individuelle Lebensbereiche gibt, die auf eine Verwirklichung warten. In einem solchen Fall wäre ein Burnout als Lebens-Chance zu verstehen und nicht als Bedrohung!

Neben dieser Sinnfrage, die - sofern zutreffend - eine Beschäftigung mit religiösen oder philosophischen Themen nach sich ziehen würde, können je nach Interesse und Affinität auch begleitende Themen wie beispielsweise Kunst, Literatur, Träume, Biographie, Intuition, Kreativität, Reinkarnation, Psychologie oder Psychosomatik aufgegriffen werden.

Burnout - Heilungsprozess

Malen, Schreiben, Musik hören und andere künstlerische Tätigkeiten fließen dann in die "Arbeit" ein. Darüber hinaus findet auch eine Beratung und Information über das Wirken von alternativen Heilmethoden wie z.B. Naturheilmitteln, Ernährungstherapien, Heilsteinen, Aroma-Ölen, Homöopathie, Reiki oder Meditation statt.

Die Betroffenen können mit meiner Unterstützung eine Art "Selbstpflegeplan" erstellen, für den die Bausteine individuell zusammengestellt werden. Mithilfe dieses Plans sind sie in der Lage, sich selbst in ihrem Alltag zu helfen und ihren eigenen Teil dazu beizutragen, dass die Lebensfreude und -kraft wieder hergestellt und der Teufelskreis der Burnout-Erkrankung durchbrochen werden kann.

Der Weg, der beschritten wird, ist immer und in allen Fällen ein individueller Weg, der vom Betroffenen selbst gestaltet und mit meiner Unterstützung und Begleitung gegangen werden kann.



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